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Traumatherapie

SONY DSCZiel der therapeutischen Arbeit ist es, bestehende Symptome zu mildern bzw. zu beseitigen und das Selbstwertgefühl und die Selbstakzeptanz der Klientin zu stärken.

Betroffene sollen lernen, ihre eigenen Bedürfnisse wieder besser wahrzunehmen, ihre vorhandenen Problemlösungskapazitäten zu erforschen und nutzen zu lernen.

Durch die Förderung von Entwicklung und Gesundheit soll wieder mehr Stabilität im Leben erlangt werden. Grundlage dafür ist die therapeutische Beziehung und ein stabiles Arbeitsbündnis.

Traumatherapie

Traumatherapie ist ein schulenübergreifendes Konzept, das speziell für Menschen mit Traumafolgestörungen entwickelt wurde. Traumatherapie arbeitet in allen Phasen ressourcenorientiert und autonomiestärkend. Der natürliche Verarbeitungsprozess und die individuellen Bewältigungsmechanismen spielen dabei eine zentrale Rolle.

Betroffene sollen unter anderem lernen:

  • dissoziatives Verhalten zu erkennen und zu steuern,
  • Techniken zur Regulation heftiger Gefühle einzusetzen.

Neben der Erfahrung einer heilsamen Beziehung (innerhalb der therapeutischen Beziehung) geht es vor allem um das Herstellen äußerer und innerer (emotionaler) Sicherheiten durch Achtsamkeit, Körperwahrnehmungsübungen und Visualisierungen.

Phasen der Traumatherapie

  • Stabilisierung
  • Konfrontation mit dem Trauma
  • Integration und Neuorientierung

1. Stabilisierungsphase

  • Kompetenzen erlernen in Bezug auf genaue Selbstwahrnehmung
  • genaue Fremdwahrnehmung lernen
  • Selbstmanagement in Form von Selbstberuhigung
  • einen nicht oder minimal wertenden Umgang mit sich selbst üben

2. Konfrontation

Voraussetzung für Traumakonfrontation ist ausreichende innere und äußere Sicherheit. Das bedeutet auch, dass es keinerlei Täterkontakte mehr geben darf. Erst nach Erlangen von ausreichender Stabilität ist es möglich, sich mit dem Trauma auseinanderzusetzen.

3. Integration und Neuorientierung

Die traumatischen Erfahrungen sollen in die eigene Persönlichkeit und Lebensgeschichte integriert werden, ein Wieder-Anknüpfen an einen Alltag, eine Gegenwart und eine Zukunft, die nicht mehr traumageprägt bzw. fokussiert sind, kann stattfinden.

Therapie bedeutet nicht, Vergessenes wieder zu erinnern, sondern die Erfahrung zu machen, dass das traumatische Ereignis der Vergangenheit angehört.